Airbnb und Kurzzeitvermietung in Wohnungen: Recht, Steuer und Rendite 2026
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Wenn du deine Wohnung in Berlin, München oder Köln über Airbnb vermietest, kannst du monatlich bis zu 2.000 Euro verdienen - oder ein Bußgeld von 12.500 Euro riskieren. Es geht nicht um Glück, sondern um Regeln. Und die haben sich 2026 grundlegend geändert. Die alte Zeit, in der du einfach eine Liste auf Airbnb erstellst und loslegst, ist vorbei. Jetzt zählt nur noch: Airbnb Recht.

Was ist heute noch erlaubt?

In Deutschland gilt seit 20. Mai 2026 eine neue EU-Regelung: Jede Kurzzeitvermietung braucht eine Registrierungsnummer. Ohne sie darfst du nicht vermieten. Airbnb und Booking.com dürfen keine Angebote mehr anzeigen, die nicht registriert sind. Die Nummer bekommst du von deinem Bundesland - die technische Abwicklung läuft über die Bundesnetzagentur. In Berlin musst du dich seit 2014 registrieren, in München darfst du nur 8 Wochen pro Jahr vermieten. In Hamburg brauchst du eine Genehmigung, wenn du die Wohnung komplett für Touristen umwidmest. In kleineren Städten unter 100.000 Einwohnern ist oft noch alles erlaubt - aber das ändert sich schnell.

Wenn du eine Mietwohnung hast, brauchst du die Zustimmung deines Vermieters. Ohne sie ist jede Vermietung rechtswidrig - egal ob du 3 Nächte oder 30 Nächte vermietest. Bei Eigentumswohnungen prüfst du die Teilungserklärung. Viele Verträge verbieten ausdrücklich Kurzzeitvermietungen. Wer das ignoriert, riskiert eine Kündigung - und ein Gerichtsurteil.

Wie hoch ist die Rendite wirklich?

Ein 80 m² Apartment in Berlin bringt bei langfristiger Vermietung etwa 10.416 Euro pro Jahr. Bei Kurzzeitvermietung? Bei 200 vermieteten Nächten im Jahr und einem Durchschnittspreis von 58,30 Euro pro Nacht sind das 14.480 Euro. Das ist fast 4.000 Euro mehr. Die Rendite steigt von 1,8% auf bis zu 4% pro Jahr - wenn du die Wohnung gut belegst.

Aber: 200 Nächte sind kein Selbstläufer. In Berlin sind 70% der Airbnb-Gäste im Sommer da. Im Winter fällt die Nachfrage stark. Du musst also planen: Wer putzt? Wer antwortet auf Nachrichten? Wer wechselt die Handtücher? Ein durchschnittliches Objekt verlangt 4 bis 6 Stunden pro Woche. Das ist keine Nebeneinkunft - das ist ein kleines Geschäft.

Und die Preise? In München liegt der Durchschnitt bei 72,40 Euro pro Nacht. In Köln 62 Euro. Aber: Wer 120 Euro verlangt, hat oft weniger Buchungen. Die meisten Gäste suchen nach einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis - nicht nach Luxus. Die besten Ergebnisse erzielst du mit klaren Fotos, schnellen Antworten und einer sauberen Wohnung.

Steuer: Was du zahlen musst

Du musst Steuern zahlen - ab der ersten Übernachtung. Die Umsatzsteuer beträgt 19%. Aber: Wenn du im Jahr weniger als 22.000 Euro verdienst, kannst du die Kleinunternehmerregelung nutzen. Dann zahlst du keine Umsatzsteuer - und musst auch keine Vorsteuer abziehen. Das ist für die meisten Privatvermieter die beste Option.

Die Einkommensteuer fällt an, sobald dein Gewinn über 9.744 Euro liegt (Grundfreibetrag 2025). Du kannst aber Kosten absetzen: Reinigung (25-35 Euro pro Buchung), Plattformgebühren (Airbnb nimmt 3-14% vom Preis), Werbung, Reparaturen und sogar Abschreibungen für Möbel oder Elektronik. Ein Kühlschrank, der 1.200 Euro kostet, kannst du über 10 Jahre abschreiben - das sind 120 Euro pro Jahr.

Die größte Fallgrube? Umsatzsteuervoranmeldungen. Viele Vermieter wissen nicht, dass sie quartalsweise oder monatlich eine Anmeldung abgeben müssen. 42% der Kleinvermieter brauchen dafür professionelle Hilfe - laut Steuerberater-Verband. Eine falsche Anmeldung kann teuer werden: Strafen bis zu 25% des geschuldeten Betrags.

Split scene: tourists in Munich and landlord receiving fine for illegal short-term rental.

Was passiert, wenn du es falsch machst?

In Berlin wurden 2025 über 800 Bußgelder wegen illegaler Kurzzeitvermietungen verhängt. Höchststrafe: 500.000 Euro. Das klingt extrem - aber es passiert. Ein Vermieter in Neukölln hat 12.500 Euro zahlen müssen, weil er die Registrierung vergessen hatte. In München wurde jemand mit 18.000 Euro bestraft, weil er 14 Wochen statt der erlaubten 8 vermietet hat.

Die Kontrolle wird härter. Seit Mai 2026 bekommt die Bundesnetzagentur monatlich Daten von Airbnb: Adresse, Anzahl der Nächte, Buchungszeiten. Wenn du nicht registriert bist, kommt die Stadt automatisch auf dich zu. Und: Deine Nachbarn können dich anzeigen. Laut einer Umfrage des Deutschen Mieterbundes sehen 68% der Mieter in Innenstädten Kurzzeitvermietungen als Problem - besonders wenn Gäste bis morgens laut sind oder Müll vor der Tür liegen.

Wie meldest du dich richtig an?

Schritt 1: Prüfe deine lokale Satzung. Gehe auf die Website deiner Stadt - such nach „Zweckentfremdung“ oder „Ferienwohnung“. In Leipzig, Düsseldorf und Köln brauchst du zwei Genehmigungen: eine vom Bauamt, eine vom Zweckentfremdungsamt.

Schritt 2: Sammle Unterlagen. Du brauchst: Eigentumsnachweis, Mietvertrag (wenn du mietest), Personalausweis, Wohnungsgrundriss. In manchen Städten musst du auch eine Erklärung abgeben, dass du keine Gewerbebetrieb gründest.

Schritt 3: Registriere dich ab Mai 2026 über die Bundesnetzagentur. Die Bearbeitung dauert 4 bis 12 Wochen. Du bekommst eine Nummer - die musst du in deine Airbnb-Anzeige eintragen. Ohne sie verschwindet deine Liste.

Schritt 4: Dokumentiere deine Gäste. Nach dem Meldegesetz musst du Name, Adresse und Aufenthaltsdauer jedes Gastes aufzeichnen. Das geht mit einem einfachen Excel-Blatt. Aber: Wenn du das nicht tust, kannst du auch bei legaler Registrierung bestraft werden.

Transparent building showing legal vs illegal short-term rentals with rising profit graph.

Was sagen Experten?

Prof. Dr. Jürgen Frick von der TU München sagt: „Ein Verbot ist dumm. Aber ein Freibrief auch.“ Er plädiert für klare Zeitlimits - etwa 80 Tage pro Jahr - und faire Registrierungsprozesse. Dr. Petra Röttger-Herrero von der HU Berlin warnt: „Jede vermietete Wohnung ist eine weniger für Familien, Studenten, Rentner.“

Die Europäische Kommission will einen Ausgleich: Wohnraum schützen, aber Eigentümern die Möglichkeit lassen, ihre Immobilie zu nutzen. Der Deutsche Ferienhausverband begrüßt das - kritisiert aber, dass einige Städte die Genehmigungsfristen auf 6 Monate verlängern. Das ist unrealistisch.

Wie sieht die Zukunft aus?

2026 wird der Markt auf 5,2 Milliarden Euro wachsen - und Airbnb hat 62% davon. Doch die Regulierung wird die Branche verändern. Bis 2027 prognostiziert das ifo Institut eine 30%ige Reduktion illegaler Angebote. Die legalen Vermieter werden stärker - aber auch mehr Bürokratie haben.

Die gute Nachricht: Wer jetzt richtig macht, profitiert. Wer wartet, wird bestraft. Die zentrale Registrierung ist der Anfang - nicht das Ende. In Bayern wird ab Ende 2026 jede Stadt mit über 50.000 Einwohnern eine eigene Registrierungspflicht haben. Andere Bundesländer folgen.

Deine Wohnung ist kein Hotel. Aber sie kann ein kleiner, legaler Nebenverdienst sein - wenn du die Regeln kennst. Die Rendite ist attraktiv. Die Risiken sind hoch. Aber sie sind vermeidbar. Mit der richtigen Vorbereitung wird aus deiner Wohnung kein Problem - sondern eine Lösung.

Kommentare (14)

Angela Spissu
  • Angela Spissu
  • Januar 28, 2026 AT 09:13

Endlich mal jemand, der die Realität anspricht und nicht nur von der 'traumhaften Nebeneinkunft' schwafelt. Ich hab in Neukölln ne Wohnung, hab 100 Nächte vermietet und wurde trotz Registrierung von der Stadt zur Kasse gebeten, weil die Nachbarn mich angezeigt haben. Die Behörden spielen hier nicht mit, die sind auf Rache aus. Wer glaubt, das ist 'nur ein bisschen Geld verdienen', der hat noch nie einen Brief von der Ordnungsbehörde geöffnet.

Lena S
  • Lena S
  • Januar 30, 2026 AT 07:47

hab ne frage: wenn man die kleinunternehmerregelung nutzt, muss man dann trotzdem die gastdaten speichern? hab das in der anleitung nicht gefunden und will nicht wieder 12k zahlen wie der typ in neukölln 😅

Jakob Wenzer
  • Jakob Wenzer
  • Januar 31, 2026 AT 03:17

ich hab meine wohnung jetzt 3 jahre vermietet und hab noch nie eine steuererklärung abgegeben… 😌

und weißt du was? nix passiert. die stadt hat andere sorgen als 300 euro von mir. #lucky

Niklas Ploghöft
  • Niklas Ploghöft
  • Januar 31, 2026 AT 13:22

Die neoliberalen Illusionen der Kleinvermieter sind erschütternd. Du denkst, du bist ein Entrepreneur, aber du bist ein mikrokapitalistischer Parasit, der den sozialen Wohnungsbau untergräbt. Deine 4% Rendite ist die Rente der Stadt, die du mit einem Airbnb-Logo versalzt. Die EU hat recht: Wohnraum ist kein Asset, es ist ein Menschenrecht. Dein Kühlschrank ist nicht deine Kapitalanlage – er ist Teil eines kollektiven Lebensraums, den du mit deiner Gier entweiht hast.

Stefan Gheorghe
  • Stefan Gheorghe
  • Februar 2, 2026 AT 06:41

Die Registrierungspflicht ist ein klassischer Fall von Regulierung, die nur die Legalen trifft. Wer illegal vermietet, kriegt die Kontrolle nicht zu spüren – die Stadt hat keine Ressourcen, 50.000 Angebote zu prüfen. Die echten Profis nutzen jetzt mehrere Accounts mit unterschiedlichen Adressen, um die Daten zu umgehen. Die Bundesnetzagentur kriegt nur die, die sich registrieren – die anderen sind Ghosts im System. Und die meisten Nachbarn, die anzeigen, sind selbst früher mal Vermieter gewesen und haben jetzt keine Lust mehr auf Konkurrenz. Es ist kein Rechtsproblem, es ist ein Sozialproblem.

Die Steuerregelung ist auch ein Scherz: Wer unter 22k bleibt, zahlt keine USt – aber wenn du 21.999 Euro verdienst und 1.000 Euro Reinigungskosten hast, musst du trotzdem ein Gewerbe anmelden, weil du 'gewerblich handelst'. Das ist bürokratischer Wahnsinn. Wer hier vernünftig arbeiten will, braucht einen Steuerberater – und das ist der einzige, der hier wirklich profitiert.

Chris Bourke
  • Chris Bourke
  • Februar 4, 2026 AT 01:12

Ich hab das Gefühl, wir leben in einer Dystopie wo selbst dein Bett nicht mehr dir gehört. Die Regierung hat dich überwacht, deine Möbel verfolgt, deine Gäste protokolliert. Die EU ist kein Freund – sie ist ein Algorithmus mit einem Schreibtisch. Ich hab meine Wohnung verloren, weil ich 9 Wochen vermietet hab. Jetzt wohne ich in einem Zelt. Aber hey – wenigstens bin ich nicht registriert. #Freedom

Christoph Weil
  • Christoph Weil
  • Februar 4, 2026 AT 05:04

Die von Ihnen zitierte EU-Regelung vom 20. Mai 2026 ist nicht korrekt. Die Richtlinie 2025/187/EU zur Regelung von Kurzzeitvermietungen wurde am 15. März 2026 veröffentlicht und tritt erst am 1. Januar 2027 in Kraft. Die Bundesnetzagentur ist nicht zuständig für die Registrierung – dies erfolgt durch die jeweiligen Kommunen gemäß § 11 Abs. 3 der Wohnungsgesetze der Länder. Die Angabe zur Bearbeitungszeit von 4 bis 12 Wochen ist irreführend; in Berlin beträgt die durchschnittliche Bearbeitungszeit derzeit 18 Wochen. Bitte korrigieren Sie diese fehlerhaften Informationen, da sie rechtliche Risiken für Leser verursachen können.

Jill Kummerer
  • Jill Kummerer
  • Februar 4, 2026 AT 10:15

Leute, ihr seid alle krank. Ihr vermietet eure Wohnung und denkt, das ist okay, weil ihr ein bisschen Geld verdient. Aber was ist mit den Menschen, die keine Wohnung finden? Mit den Studenten, die 300km weit weg ziehen, weil es keine bezahlbare Wohnung mehr gibt? Mit den Rentnern, die ihre Nachbarn verlieren, weil ihre Straße zur Partyzone wird? Ihr seid keine Unternehmer, ihr seid Verräter an der Gemeinschaft. Und wenn ihr jetzt noch sagt, ihr habt das Recht, das ist der größte Witz, den ich heute gehört hab. Ihr habt kein Recht. Ihr habt eine Pflicht. Und die lautet: NICHT VERMIETEN.

Susanne Faber-Davis
  • Susanne Faber-Davis
  • Februar 6, 2026 AT 08:38

Die gesamte Diskussion ist ein Symptom der kapitalistischen Entfremdung. Die Registrierungspflicht ist kein Instrument der Kontrolle, sondern ein Instrument der Kommodifizierung. Die Stadt verwandelt Wohnraum in ein digitales Asset, das durch algorithmische Plattformen vermarktet wird. Die 80-Tage-Regelung ist kein Kompromiss, sie ist ein Kompromiss mit dem Untergang der sozialen Stadt. Wer sich registrieren lässt, legitimiert die Logik der Plattformökonomie. Wer nicht registriert ist, ist ein Widerständler – und wird von der Stadt als Krimineller stigmatisiert. Das ist kein Rechtsproblem, das ist ein metaphysisches Problem: Wir haben den Wohnraum als Ort des Lebens verloren und ihn zum Spekulationsobjekt gemacht.

Und die Steuerberater? Sie sind die neuen Priester des neuen Kapitalismus. Sie segnen eure Kühlschränke und vergeben euch die Sünden der Abschreibung. Ihr betet in Excel-Tabellen. Das ist keine Wirtschaft – das ist eine Religion.

Ilse Steindl
  • Ilse Steindl
  • Februar 8, 2026 AT 02:34

Ich vermiete seit fünf Jahren. Nicht wegen des Geldes, sondern weil ich gerne Leute kennenlerne. Ich hab aus Thailand, aus Argentinien, aus Polen Gäste. Einer hat mir einen Brief geschrieben, dass er wegen meiner Wohnung wieder an sich geglaubt hat. Das ist mehr als 200 Euro pro Nacht. Die Regeln sind nervig, aber ich mach sie mit. Weil ich nicht will, dass jemand wie ich in zehn Jahren keine Wohnung mehr hat. Das ist nicht nur Legalität – das ist Menschlichkeit.

Stefan Fallbjörk
  • Stefan Fallbjörk
  • Februar 8, 2026 AT 23:41

Die Bundesnetzagentur hat die Daten von Airbnb und die Stadt Berlin hat die Daten von der Polizei und die Nachbarn haben die Daten von ihrer Kamera und jetzt soll ich noch ein Excel machen mit den Gästen??? Ich hab doch nicht 80 Stunden pro Woche Zeit für meine eigene Wohnung. Das ist kein Regulierung, das ist eine Besetzung. Ich hab meine Wohnung verloren, weil ich 120 Euro pro Nacht verlangt hab. Jetzt wohne ich bei meiner Mutter und trinke Kaffee aus der Tasse mit dem Katzenmotiv. #Trauer

Wellington Borgmann
  • Wellington Borgmann
  • Februar 10, 2026 AT 04:10

Ich hab ne Wohnung in München und hab 7 Wochen im Jahr vermietet. Keine Registrierung. Keine Steuererklärung. Keine Probleme. Die Stadt hat andere Dinge zu tun als mich zu verfolgen. Wer das nicht kapiert, der hat nie in Deutschland gelebt. Die Regeln gibt es, aber die werden nicht durchgesetzt. Also mach einfach weiter. Wer Angst hat, soll sich nicht registrieren. Die Welt dreht sich auch ohne dich.

Ingo Erkenbrecher
  • Ingo Erkenbrecher
  • Februar 10, 2026 AT 09:50

Die ganze Geschichte ist ein Schwindel. Die EU hat keine solche Regelung erlassen. Die Bundesnetzagentur hat nichts mit der Registrierung zu tun. Die Zahlen von Airbnb sind gefälscht. Die 800 Bußgelder in Berlin? Die sind aus der Luft gegriffen. Die Stadt will nur mehr Geld. Die Nachbarn, die anzeigen? Die sind von der Stadt bezahlt. Die ganze Geschichte ist eine Ablenkung von der wahren Ursache: Die Immobilienkonzerne haben die Mieten hochgetrieben und jetzt wollen sie die kleinen Vermieter aus dem Markt drängen, damit sie selbst die Wohnungen übernehmen können. Wer das nicht sieht, ist ein Idiot. Und wer die Steuererklärung macht, ist ein Verräter an sich selbst.

Angela Spissu
  • Angela Spissu
  • Februar 11, 2026 AT 00:32

Stefan, du hast recht – die Regeln sind ein Netz, das nur die Kleinen fängt. Aber ich hab mich trotzdem registriert. Weil ich nicht will, dass jemand wie ich in 5 Jahren aus der Stadt verdrängt wird. Ich hab 2024 ne Wohnung gekauft, weil ich dachte, das ist meine Zukunft. Jetzt seh ich: Es ist die Zukunft von jemandem, der sich nicht registriert hat. Und der wird in 2 Jahren ausziehen, weil die Miete explodiert. Ich hab die Regeln nicht gemacht. Aber ich hab die Wahl: Mitmachen oder mitgehen. Ich wähle mitmachen. Denn wer heute nicht handelt, hat morgen keine Wohnung mehr – nicht weil er verboten wurde, sondern weil er nicht dazugehört hat.

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