Ein Mietpreisrechner, ein Werkzeug, das anhand von Standort, Größe, Ausstattung und Baujahr die marktgerechte Miete für eine Wohnung ermittelt. Auch bekannt als Mietkalkulator, hilft er Vermietern und Mieter gleichermaßen, eine faire und rechtssichere Miete zu finden – ohne auf willkürliche Angaben oder Vermieter-Mythen zu vertrauen. In Deutschland gibt es keine einheitliche Mietpreisliste, aber fast jede Stadt und Gemeinde hat einen Mietspiegel, einen offiziellen, von der Stadt oder Gemeinde veröffentlichten Vergleichsindex, der die durchschnittliche Miete nach Wohnungsart, Alter und Ausstattung auflistet. Der Mietspiegel ist kein Gesetz, aber er ist die Grundlage für Gerichte und Mietschutzvereine – und wer ihn ignoriert, riskiert rechtliche Probleme oder Mieterstreitigkeiten.
Ein Mietpreisrechner nutzt diese Daten und verknüpft sie mit konkreten Faktoren: Ist die Wohnung modernisiert? Hat sie eine neue Küche, eine Fußbodenheizung oder eine neue Isolierung? Dann kann die Miete höher liegen – aber nur um einen bestimmten Prozentsatz, der gesetzlich begrenzt ist. Ist das Gebäude aus den 70ern, ohne Sanierung und mit Einzimmerbad? Dann passt eine hohe Miete nicht dazu. Auch die Lage zählt: Eine Wohnung im Zentrum von Wien oder München ist nicht gleichwertig mit einer im Außenbezirk – und das zeigt ein guter Mietpreisrechner klar. Wichtig: Nur Fakten zählen. Keine persönlichen Vorlieben, keine Wünsche nach "höherer Rendite" – nur was der Markt wirklich zahlt.
Ein weiterer Schlüsselbegriff ist Mietpreisentwicklung, die Veränderung der durchschnittlichen Mieten in einer Region über die Zeit, meist gemessen anhand von Mietspiegeln und amtlichen Statistiken. Wenn die Mieten in Ihrer Stadt in den letzten fünf Jahren um 15 % gestiegen sind, können Sie das als Anhaltspunkt nutzen – aber nicht als Rechtfertigung, alles zu verdoppeln. Wer eine Wohnung neu vermietet, muss die Miete an den aktuellen Mietspiegel anpassen, nicht an die letzte Miete von 2018. Und wer als Mieter einen Mietpreisrechner nutzt, kann erkennen, ob der Vermieter übertreibt – oder ob er wirklich fair ist.
Was viele nicht wissen: Auch bei der Modernisierung gibt es klare Regeln. Eine neue Heizung oder eine Dämmung erhöht die Miete nur um einen Teil der Kosten – und das nur, wenn der Mieter schriftlich informiert wurde. Ein Mietpreisrechner berücksichtigt diese Regeln. Er sagt nicht: "Mehr Sanierung = mehr Miete". Er sagt: "Mehr Sanierung + gesetzliche Grenzen + Mietspiegel = maximale zulässige Miete".
Im Folgenden finden Sie eine Sammlung von Artikeln, die genau diese Themen aufgreifen: Wie man Mieten berechnet, was der Mietspiegel wirklich sagt, wie Modernisierungen die Miete beeinflussen und warum viele Vermieter falsch liegen – mit konkreten Beispielen, Zahlen und rechtlichen Hintergründen. Ob Sie vermieten, mieten oder einfach nur verstehen wollen, was fair ist – hier finden Sie die Fakten, die Sie brauchen.
Automatisierte Mietpreisberechnung hilft deutschen Vermietern, faire und rechtssichere Mieten zu finden. Wir vergleichen die besten Plattformen wie Vermieterwelt, Hyperion Code und NAHAUS - mit Preisen, Nutzererfahrungen und Tipps für 2025.