Wenn du eine Immobilie kaufst, fallen Notarkosten, die Gebühren, die ein Notar für die rechtliche Absicherung eines Immobilienkaufs erhebt an – und die sind oft höher, als du denkst. Sie bestehen nicht nur aus einer pauschalen Gebühr, sondern aus einer Mischung aus Grundgebühr, Urkundenkosten, der Eintragung im Grundbuch, dem offiziellen Register, in dem Eigentumsverhältnisse von Immobilien festgehalten werden, und oft auch aus Steuern wie der Schenkungssteuer, einer Steuer, die fällig wird, wenn du eine Immobilie von einem nahen Angehörigen erhältst. Diese Kosten sind nicht verhandelbar – aber du kannst sie durch kluge Planung deutlich reduzieren.
Ein Notaranderkonto, ein gesichertes Konto, das der Notar für die Zwischenlagerung des Kaufpreises nutzt, um Käufer und Verkäufer zu schützen ist kein Muss, aber in bestimmten Fällen sinnvoll. Wenn du als Käufer den Betrag erst nach Abschluss der Umschreibung im Grundbuch zahlen willst, oder wenn der Verkäufer noch eine Hypothek abtragen muss, dann sichert dieses Konto beide Seiten. Es kostet extra – aber es vermeidet teure Rechtsstreite, wenn etwas schiefgeht. Viele denken, Notarkosten sind nur für den Kauf da. Doch auch bei einer Schenkung an deine Kinder, etwa wenn du ihnen dein Haus überschreibst, fallen sie an – und hier kann ein lebenslanges Wohnrecht die Steuerlast drastisch senken. Das ist kein Trick, sondern ein rechtlich anerkannter Weg, um deine Immobilie zu übertragen, ohne alles zu verlieren.
Die Höhe der Notarkosten richtet sich nach dem Kaufpreis – und zwar nach einem festen Satz, der sich aus der Gerichts- und Notarkostensatzung ergibt. In Österreich liegt der Gesamtbetrag meist zwischen 1,5 % und 2,5 % des Kaufpreises. In der Schweiz ist es ähnlich, aber die Gebühren sind oft etwas niedriger. Wichtig: Du zahlst nicht nur für den Notar, sondern auch für den Grundbucheintrag, die Übertragung des Eigentums und die Steuererklärung. Wer das nicht weiß, rechnet mit 1 % und ist schockiert, wenn die Rechnung 2,3 % beträgt. Du kannst nichts daran ändern – aber du kannst dich darauf vorbereiten. Die Postings auf dieser Seite zeigen dir, wie du mit einem Notaranderkonto sicherer kaufst, wie du ein lebenslanges Wohnrecht richtig einrichtest, und warum du bei einem Immobilienkauf in Österreich und der Schweiz auf die Unterschiede achten musst. Hier findest du keine Theorie – nur das, was du brauchst, um nicht überrascht zu werden.
Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf sind oft höher als erwartet - zwischen 10 und 20 Prozent des Kaufpreises. Erfahre, wie du sie mit einem zuverlässigen Rechner genau berechnest und was du sonst noch beachten musst.
Notarkosten beim Immobilienverkauf sind gesetzlich festgelegt, aber durch kluge Verhandlung lassen sich bis zu 1.000 Euro sparen. Erfahren Sie, wer zahlt, wie die Kosten berechnet werden und warum die Aufteilung der Gebühren der beste Weg zum Sparen ist.