Die Maklerprovision, die Vergütung, die ein Immobilienmakler für den Verkauf oder Kauf einer Immobilie erhält. Auch bekannt als Provision, ist sie oft der größte Posten neben Notar- und Grundbucheintragungskosten – und viele zahlen sie, ohne zu wissen, dass sie sie verhandeln können. In Österreich ist sie gesetzlich geregelt, aber nicht festgelegt: Wer sie trägt, hängt vom Vertrag ab – und das ist dein Spielraum.
Ein Immobilienverkauf, der Prozess, bei dem eine Immobilie von einem Eigentümer an einen Käufer übertragen wird führt fast immer zu einer Maklerprovision, wenn ein Makler involviert ist. Aber du musst sie nicht einfach akzeptieren. In vielen Fällen wird sie zu 100 % vom Verkäufer getragen – doch du als Käufer kannst auch dazu beitragen, besonders wenn du dich früh einbringst. Die Provision liegt meist zwischen 3 % und 6 % des Kaufpreises, abhängig von Region, Objekttyp und Verhandlungsgeschick. Ein Haus für 400.000 Euro kann dir so 12.000 bis 24.000 Euro an Provision kosten – das ist mehr als ein neuer Küchenumbau.
Die Notarkosten, die gesetzlich festgelegten Gebühren für die Beurkundung des Kaufvertrags und die Eintragung ins Grundbuch sind dagegen fix – du kannst sie nicht verhandeln. Aber du kannst sie mit der Maklerprovision abgleichen. Viele Käufer denken, sie zahlen nur den Kaufpreis. Dabei summieren sich die Nebenkosten oft auf 10–15 % des Kaufpreises. Wer die Maklerprovision auf den Käufer abwälzt, hat oft einen niedrigeren Kaufpreis im Angebot. Das ist kein Trick – das ist Standard. Und wer das nicht weiß, zahlt doppelt.
Es gibt auch Fälle, in denen du die Maklerprovision komplett vermeiden kannst – zum Beispiel wenn du direkt vom Eigentümer kaufst, ohne Vermittler. Oder wenn du einen Makler beauftragst, der nur für den Verkäufer arbeitet und du als Käufer nichts zahlst. Das nennt man Einseitigkeit – und sie ist legal, solange sie schriftlich festgehalten ist. Viele Makler bieten heute auch Pauschalmodelle an, statt Prozentrechnung. Das kann bei teuren Objekten viel Geld sparen.
Was du hier findest, sind keine allgemeinen Ratschläge. Das sind konkrete Artikel, die dir zeigen, wie du bei Maklerprovision wirklich Geld sparst – ob du kaufst, verkaufst oder nur informieren willst. Du findest Beiträge über Verkaufsnebenkosten, wie Notarkosten berechnet werden, und wie du im Verhandlungsgespräch die Oberhand behältst. Kein theoretisches Gedankenspiel. Nur das, was du morgen anwenden kannst – und was dir Tausende Euro sparen kann.
Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf sind oft höher als erwartet - zwischen 10 und 20 Prozent des Kaufpreises. Erfahre, wie du sie mit einem zuverlässigen Rechner genau berechnest und was du sonst noch beachten musst.