Renovierungsreihenfolge-Check

Deine Renovierungsphasen

Wähle die Phasen, die du planst. Die Anwendung zeigt dir die richtige Reihenfolge und warnt dich vor falschen Schritten.

Richtige Reihenfolge

Die folgende Reihenfolge ist für einen reibungslosen Renovierungsprozess empfohlen:

1 Bestandsaufnahme & Genehmigungen 1-2 Wochen
Verzögerungen durch Behördengänge
2 Demontage 1-3 Wochen
Versteckte Leitungen, Asbest
3 Rohbau & Statik 2-4 Wochen
Statik-Fehler
4 Sanitär 1-2 Wochen
Leckagen, Druckverlust
5 Elektro 1-2 Wochen
Fehlerhafte Verkabelung
6 Trockenbau & Isolierung 1-2 Wochen
Fehlende Dämmung → Wärmeverlust
7 Fenster & Türen 1-2 Wochen
Wärmebrücken
8 Bodenbeläge 1-2 Wochen
Unebenheiten, Feuchtigkeit
9 Malerarbeiten 1-2 Wochen
Schimmel, Farbabweichungen
10 Endabnahme & Feinarbeiten 0-1 Woche
Übersehene Mängel

Dein Stand

Wähle deine Phase, um die richtige Reihenfolge zu sehen und Fehler zu vermeiden.

Bitte wähle mindestens eine Phase aus der Liste oben.

Warnung: Du versuchst, die Phase vor der Phase auszuführen. Stelle sicher, dass du die richtige Reihenfolge einhältst.

Wichtige Punkte

  • Klare Planung verhindert Kostenexplosion.
  • Durch die richtige Reihenfolge laufen Termine reibungsloser.
  • Berücksichtige Statik, Feuchtigkeit und Haustechnik vor Oberflächenarbeiten.
  • Erstelle eine Checkliste für jede Baustufe.
  • Setze Puffer für unvorhergesehene Probleme ein.

Wenn du deine Altbauwohnung sanieren willst, ist die Frage nach der Wohnungsrenovierung nicht nur ein Stichwort, sondern das Herzstück jeder Entscheidung. Der Schlüssel liegt in der richtigen Reihenfolge: Erst die Rohbau‑ und Haustechnik, dann die strukturellen Maßnahmen und schließlich die Oberflächen. Das spart Zeit, Geld und Kopfschmerzen.

Wohnungsrenovierung ist ein Umfassender Prozess, bei dem ein bestehendes Wohnobjekt modernisiert, saniert und an aktuelle Standards angepasst wird. Sie umfasst alles von der Demontage alter Bauteile bis hin zu Feinschliff und Dekoration.

Im Folgenden zeigen wir dir, welche Schritte in welcher Reihenfolge sinnvoll sind, welche Fallstricke du vermeiden solltest und wie du deinen eigenen Renovierungsplan zusammenstellst.

1. Bestandsaufnahme und Genehmigungen

Bevor du den Hammer schwingst, nimm dir Zeit für eine gründliche Analyse. Prüfe Statik, Feuchtigkeit, Schadstoffbelastung (z.B. Asbest) und die vorhandenen Haustechnik‑Systeme. Oft ist ein Sachverständiger nötig, um spätere Überraschungen zu vermeiden.

Parallel dazu klärst du, welche Genehmigungen du brauchst. In München gelten bestimmte Auflagen, z.B. bei Fassadenwechsel oder Änderung der Tragstruktur. Ohne Genehmigung riskierst du Bußgelder und Rückbau.

2. Demontage - Altes entfernen

Der erste echte Handgriff ist das Entfernen aller nicht tragenden Bauteile: alte Bodenbeläge, Tapeten, Deckenverkleidungen und nicht mehr funktionierende Einrichtungen. Diese Phase heißt Demontage und schafft den Platz für alle nachfolgenden Arbeiten.

  • Beginne oben (Decken) und arbeite dich nach unten.
  • Entsorge Materialien umweltgerecht - in München gibt es für Bauschutt eigene Sammelstellen.
  • Dokumentiere, wo Leitungen und Rohre verlaufen, um spätere Fehlanschlüsse zu vermeiden.

3. Rohbau und Statik

Falls du Wände einziehen, entfernen oder verstärken musst, erledige das jetzt. Dieser Schritt umfasst:

  • Tragende Wände prüfen und ggf. mit Stahlträgern verstärken.
  • Öffnungen für Türen, Fenster und Treppen schaffen.
  • Schalungs- und Mauerwerksarbeiten erledigen.

Nur wenn der Rohbau standhält, kannst du Haustechnik sicher verlegen.

Handwerker demontieren alte Tapeten und entfernen Deckenverkleidung.

4. Sanitär - Wasser- und Abwasserinstalltionen

In der Sanitärphase werden alle Leitungen für Kalt‑ und Warmwasser, Abwasser und ggf. Heizungswasser verlegt. Auch die Vorbereitung für Badewanne, Dusche, WC und Küche fällt hier hinein.

  • Planung nach DIN1988 (Trinkwasser) und DIN4102 (Brandschutz).
  • Verlege Rohre in Wärme‑ und Schalldämmungen, um spätere Geräusche zu mindern.
  • Führe Druckprüfungen durch, bevor du die Wände schließt.

5. Elektro - Strom, Daten und Smart‑Home

Nach den Wasserleitungen kommen die Strom- und Datenleitungen. Dieser Schritt ist besonders wichtig, weil nachträgliche Änderungen teuer werden.

  • Leitungen in Leerrohren verlegen, damit spätere Nachrüstung (z.B. U‑Boot) einfach ist.
  • Beachte VDE‑Normen für Feuchträume (z.B. Bad).
  • Plane Steckdosenhöhe und -anzahl nach den Bedürfnissen der Bewohner.

6. Trockenbau und Isolierung

Jetzt wird der Innenausbau sichtbar. Trockenbauplatten, Dämmstoffe und Schallschutzsysteme kommen zum Einsatz.

  • Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) bei Außenwänden für Energieeinsparung.
  • Schallschutz in Schlafzimmern und Bädern mit Mineralwolle.
  • Deckenabhängungen für Beleuchtung und Haustechnik verdecken.

7. Fenster und Türen

Falls du die Fenster austauschst, erledige das jetzt, bevor neue Innenverkleidungen angebracht werden. Moderne Fenster verbessern Wärmedämmung und Schallschutz erheblich.

  • Wähle Fenster mit U‑Wert ≤1,1W/(m²·K) für München.
  • Setze auf mehrfach verglaste Varianten für Komfort.
  • Türrahmen nach SchallschutzklasseII montieren, wenn die Wohnung an einer lauten Straße liegt.

8. Bodenbeläge

Erst nachdem alle Leitungen und Unterkonstruktionen fertig sind, kommt der Boden. Je nach Raum werden unterschiedliche Beläge gewählt.

  • Wohnzimmer: Parkett oder Laminat - achten auf Trittschalldämmung.
  • Bad/Küche: Fliesen mit rutschhemmender Oberfläche.
  • Schlafzimmer: Teppichboden oder hochwertiger Vinyl für Wärme.
Renovierte Wohnung mit frischer Farbe, Parkett und fertiger Checkliste.

9. Maler- und Lackierarbeiten

Jetzt wird's bunt. Streichen, Tapezieren und Lackieren verleihen der Wohnung den letzten Schliff.

  • Feuchte Wände vor dem Streichen grundieren, um Schimmelbildung zu verhindern.
  • Verwende emissionsarme Farben (z.B. DIN18560‑2), besonders in Altbauten.
  • Für Akzentwände kann Strukturputz eine interessante Alternative sein.

10. Endabnahme und Feinarbeiten

Am Ende gehst du mit einer Checkliste durch jedes Zimmer. Prüfe, ob alle Anschlüsse dicht sind, ob Türen korrekt schließen und ob die Oberflächen den gewünschten Qualitätsstandard erreichen.

Falls Mängel auftreten, organisiere Nachbesserungen sofort - besser jetzt als nach dem Einzug.

Checkliste für deine Wohnungsrenovierung

Wichtige Aufgaben nach Renovierungsphase
Phase Hauptaufgaben Typische Dauer (Wochen) Risiken
Bestandsaufnahme Statik prüfen, Genehmigungen einholen 1‑2 Verzögerungen durch Behördengänge
Demontage Alte Beläge entfernen, Bauschutt entsorgen 1‑3 Versteckte Leitungen, Asbest
Rohbau Wände, Decken, Tragwerke 2‑4 Statik‑Fehler
Sanitär Wasser‑ und Abwasserleitungen 1‑2 Leckagen, Druckverlust
Elektro Strom‑ und Datenleitungen 1‑2 Fehlerhafte Verkabelung
Trockenbau Platten, Dämmung, Schallschutz 1‑2 Fehlende Dämmung → Wärmeverlust
Fenster/Türen Einbau, Abdichtung 1‑2 Wärmebrücken
Böden Verlegung, Versiegelung 1‑2 Unebenheiten, Feuchtigkeit
Maler Grundierung, Streichen, Tapezieren 1‑2 Schimmel, Farbabweichungen
Abnahme Checkliste, Mängelbeseitigung 0‑1 Übersehene Mängel

Tipps, um Zeit und Geld zu sparen

  • Komplettpaket wählen: Einige Handwerksbetriebe bieten ein Rundum‑Renovierungspaket an, was Koordinationskosten reduziert.
  • Standardgrößen bei Fenster und Türen wählen - Sonderanfertigungen kosten 30% mehr.
  • Materialreste vom Lieferanten mitnehmen und für kleinere Reparaturen aufbewahren.
  • Feste Projekttermine setzen und Puffer von mindestens 10% der Gesamtdauer einplanen.
  • Bei Badsanierung die Badewanne als Lastenheft definieren - so lässt sich das Gesamtbudget klar überwachen.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich die Genehmigung für das Umsetzen von Innenwänden einholen?

Ja, wenn die tragenden Wände betroffen sind oder die Statik verändert wird. Bei reinen nicht‑tragenden Trennwänden reicht in München meist die Baurechts‑Ausnahme, doch ein kurzer Rücksprache mit dem Bauamt spart späteren Ärger.

Wie erkenne ich, ob Asbest im Altbau steckt?

Typische Anzeichen sind bröckelnde, graue oder weißlich gesprenkelte Platten, insbesondere in Dächern, Fassaden und Rohrisolierungen. Eine Probeentnahme durch ein zertifiziertes Labor ist Pflicht, bevor du mit Abriss beginnst.

Soll ich die Heizung während der Renovierung weiter laufen lassen?

Ja, zumindest bis die Dämmung und Fenster eingebaut sind. Wärmeverluste steigen sonst stark, und das kann die Bauzeit verlängern, weil Feuchtigkeit nicht richtig trocknet.

Welche Reihenfolge ist bei der Verlegung von Fußbodenheizung sinnvoll?

Zuerst die Unterkonstruktion (Dämmplatten), dann die Heizungsschlangen, danach eine Estrichschicht und erst danach der Endbelag. So kann der Estrich die Wärme gleichmäßig aufnehmen.

Wie kann ich Schallschutz in einer Altbauwohnung verbessern?

Setze auf mehrschichtige Trockenbauplatten mit einer Mineralwollschicht dazwischen. Zusätzlich können schalldämmende Aufputzschichten an Decken und Fußböden helfen.

Kommentare (15)

Andreas Felder
  • Andreas Felder
  • Oktober 4, 2025 AT 15:29

Hey, das ist echt ein super Überblick über die gesamte Renovierung. Ich finde es wichtig, dass man erst die Statik prüft, sonst kann das schnell nach hinten losgehen. Die Reihenfolge, die du hier vorgibst, spart nicht nur Zeit, sondern auch jede Menge Geld.
Besonders die klare Trennung zwischen Rohbau und Haustechnik hilft, Fehler zu vermeiden. 👍😊

Klaus - Peter Richter
  • Klaus - Peter Richter
  • Oktober 8, 2025 AT 12:29

Klar geht das

Patrick Cher
  • Patrick Cher
  • Oktober 12, 2025 AT 09:29

Ach, wie erfrischend – noch ein weiteres DIY‑Manuskript, das uns erklärt, was Grundschule gern lehrt. Ich meine, wer braucht schon einen Architekten, wenn man YouTube hat, oder? Und natürlich, man muss erst die Genehmigungen klären, sonst wird das Projekt schnell zu einer bürokratischen Odyssee. Wirklich, die Auflistung ist so originell, dass man fast versucht, sie zu ignorieren. Aber hey, wenn du gern in der Werkstatt stehst, viel Spaß beim Kampf gegen die Statik.

Gunvor Bakke Kvinlog
  • Gunvor Bakke Kvinlog
  • Oktober 16, 2025 AT 06:29

Die Diskussion über Genehmigungen wirft die tiefere Frage nach Verantwortung auf. Jeder Schritt, den wir planen, reflektiert unser Verhältnis zur Umwelt und zu zukünftigen Bewohnern. Wenn wir die Statik vernachlässigen, riskieren wir nicht nur das Projekt, sondern das Wohlbefinden der Menschen, die dort leben werden. Eine solche Perspektive sollte in jedem Renovierungsplan Raum finden.

Adrienne Seitz
  • Adrienne Seitz
  • Oktober 20, 2025 AT 03:29

Ich finde, der Text deckt die wichtigsten Punkte sehr gut ab, aber man könnte noch stärker betonen, wie wichtig eine genaue Zeitschätzung ist. Viele unterschätzen den Puffer für unvorhergesehene Probleme. Auch die Abstimmung mit dem Energieversorger kann praktisch sein, wenn man Heizungsmodernisierung plant. Und nicht zu vergessen: die Auswahl der Materialien wirkt sich langfristig auf Wartungsaufwand aus.

Sebastian Westphal
  • Sebastian Westphal
  • Oktober 24, 2025 AT 00:29

Guter Hinweis! :) Ich würde noch ergänzen, dass ein digitaler Bauzeitenplan echte Wunder wirken kann.
Man kann einzelne Aufgaben farblich markieren und so leicht sehen, wo Engpässe entstehen.

Dana Lenz
  • Dana Lenz
  • Oktober 27, 2025 AT 21:29

Als Bauherr sollten Sie stets die Endabnahme fest im Projektplan verankern. Nur so wird eine lückenlose Qualitätskontrolle gewährleistet.

Lorentz Koagedal
  • Lorentz Koagedal
  • Oktober 31, 2025 AT 18:29

Also, ich muss ja sagen, das mit dem Endabnahme‑Ding ist ja ein echtes Highlight, wenn man bedenkt, dass viele Handwerker das einfach als Pflichtübung sehen und dann erst kurz vor dem Finale merken, dass die Wand nicht gerade ist, weil der Trockenbauer beim letzten Mal zu viel Lust auf Design hatte. Und dann fängt das Chaos erst richtig an, weil die Elektriker plötzlich keinen Platz mehr für die Leitungen haben, weil die neuen Fenster zu dick sind, die du aus dem falschen Laden gekauft hast (ganz ehrlich, das war ein totaler Fehlkauf) und das ganze Gerät, das du für die Heizung bestellt hast, passt nicht durch die Tür, weil du die Tür nicht rechtzeitig ausgetauscht hast. Also erst mal: Immer die Türmaße prüfen, das ist so ein simpler Schritt, der aber enormen Stress spart. Dann, wenn du schon beim Trockenbau bist, zieh dir bitte die Zeit, die Isolierung wirklich richtig zu verlegen, sonst hast du im Winter kalte Wände und im Sommer die Sonne, die dich verbrennt, weil du keine passende Dämmung hast. Und nicht vergessen, dass die Leitungen für Strom und Wasser immer ein bisschen Abstand brauchen, sonst gibt's später Kurzschlüsse oder schlimmeres, und das kostet dich dann nochmal 5‑10 % mehr. Ich habe das selbst erlebt und kann dir sagen, dass es sich richtig lohnt, ein bisschen mehr Geld für die professionelle Planung zu investieren, bevor du den ersten Hammerschlag machst, weil das dann das ganze Projekt nicht nur beschleunigt, sondern dir auch den Ärger spart, wenn du irgendwann die erste Party in deiner frisch renovierten Wohnung schmeißt und merkst, dass das Dach leckt, weil du die Dachziegel nicht richtig verschraubt hast. Schnell gesagt: Planung ist alles, sonst baust du dir nur ein teures Labyrinth aus Problemen, das du am Ende selbst wieder abbauen musst.

Veronika H.
  • Veronika H.
  • November 4, 2025 AT 15:29

Der Text ist irgendwie zu lang und hat viel unnötige Infos

Sinead Riccardi
  • Sinead Riccardi
  • November 8, 2025 AT 12:29

Ja genau, das ist komplette Zeitverschwendung und ein Witz!

Julia Golher
  • Julia Golher
  • November 12, 2025 AT 09:29

Ich sehe da nichts, das man nicht schon in jedem DIY‑Blog findet. Und die Reihenfolge ist total ausgelutscht.

Karl Benion
  • Karl Benion
  • November 16, 2025 AT 06:29

Mach dir nichts draus, du kannst das immer noch anpassen, wenn du merkst, dass etwas nicht passt.

Marcelo Mermedo
  • Marcelo Mermedo
  • November 20, 2025 AT 03:29

Ein kleiner Tipp aus der Praxis: Wenn du die Elektroinstallation in die Leerverrohrung packst, hast du später viel mehr Flexibilität – das spart nicht nur Zeit, sondern reduziert das Risiko von Nacharbeiten. Zudem empfehle ich, für die Dämmung Produkte mit nachgewiesener Luftdichtigkeit zu wählen, damit Wärmebrücken minimiert werden. 😊💪

Joeri Puttevils
  • Joeri Puttevils
  • November 24, 2025 AT 00:29

Absolut, und wenn wir von einem integrativen BIM‑Ansatz sprechen, können wir simultan die Haustechnik‑Modelle synchronisieren – das reduziert Koordinationsaufwand exponentiell. 😉

Maury Doherty
  • Maury Doherty
  • November 27, 2025 AT 21:29

Wow… das klingt nach einem Film, nicht nach einem Renovierungsplan.

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